Ein Multikulti-Jahr für Mika

Mujgan (Mika) aus Aserbaidschan bei Familie Heynke

Seit Januar bin ich in Deutschland und hatte seitdem viele „erste Male" in meinem Leben: Zum Beispiel Sushi, viele neue Orte, eine Schwester, viel Schnee auf einmal und eine deutsche Hochzeit.Zuerst kamen wir für die Orientierungsseminare nach Hamburg. Es ist eine große Stadt und alles war super. Ich war sehr begeistert von Deutschland und dachte, alles ist einfach. Ich war jeden Tag mit meinen Freunden shoppen oder bei McDonalds. Ich habe meine Eltern dort gar nicht vermisst. Nach drei Wochen Orientierungs- und Sprachkurs gingen wir dann alle in unsere zweite Gastfamilie, wo wir den Rest unseres Austauschjahres verbringen sollten.

Meine neue Heimatstadt war viel kleiner als Hamburg. Zuerst war es schwer für mich, von der großen und bekannten Stadt Abschied zu nehmen und in eine kleine unbekannte zu gehen. Gott sei Dank habe ich aber eine ‚clevere' Familie! Wir haben viel zusammen gemacht, zum Beispiel Urlaub in Bayern, wo wir München und Neuschwanstein besuchten. Wir waren in Dresden, im Leipziger Zoo und besuchten einen Freizeitpark.
Zusammen mit YFU habe ich auch einige Ausflüge gemacht. Wir waren zum Beispiel in Eisenach, wo ich mit meiner Gastfamilie zuvor auf der Wartburg war. Außerdem habe ich auch das Re-Entry-Seminar von YFU in Magdeburg besucht.

Jetzt habe ich eine wundervolle Familie in Deutschland, die ich wohl nie vergessen werde und die mich auch nicht vergessen wird. Wir werden uns auf jeden Fall nochmal zu einem gemeinsamen Urlaub treffen und später möchte ich hier in Deutschland studieren. Danke YFU für mein Multi-Kulti-Jahr!

Mujgan (Mika) aus Aserbaidschan (16 Jahre)

Mika mit ihrer Gastmutter

Familienfoto im Garten