Unsere Qualitätsstandards

Das zeichnet YFU aus

 

Die Auswertung der Zufriedenheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientiert sich an den YFU-Qualitätszielen, die sich YFU selbst gesetzt hat. Bei YFU stehen die Bildungsaspekte des Schüleraustauschs im Mittelpunkt. Wir sind die einzige Austauschorganisation, die ihre Teilnehmer bereits in Deutschland eine ganze Woche am Stück intensiv auf das Austauschprogramm vorbereitet. Die Begleitung  während des Austausches und ein mehrtägiges Nachbereitungsseminar unterstreichen den Bildungsanspruch.

 

Großen Wert legt YFU auf einen fairen Umgang mit Teilnehmern und Eltern. Hierzu gehören eine kostenfreie Bewerbung, transparente Vertragsbedingungen, geringe Rücktrittsgebühren sowie ein günstiger Programmpreis, in dem umfangreiche Leistungen enthalten sind. Ein Musterexemplar des Teilnahmevertrags steht zum Herunterladen bereit, sodass man die Vertragsbedingungen mit denen anderer Austauschanbieter vergleichen kann.

 

Qualitätssicherung im internationalen YFU-Netzwerk

 

In unseren Partnerländern arbeiten wir mit selbstständigen YFU-Organisationen zusammen, die unser Verständnis von Schüleraustausch teilen und deren Arbeit auf gemeinsamen internationalen Qualitätsstandards basiert. Wir haben dadurch feste und kontinuierliche Partnerschaften, auf die Verlass ist. Die einheitliche und hohe Programmqualität wird durch eine gegenseitige Evaluation der Partnerorganisationen regelmäßig überprüft.

 

Qualitätskriterien im gemeinnützigen Schüleraustausch

 

YFU hat sich mit den Partnern im Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch (AJA) auf eine Liste gemeinsamer Qualitätskriterien verständigt. Mit diesen heben sich die AJA-Organisationen positiv von kommerziellen Austauschanbietern ab: So legen die AJA-Organisationen unter anderem Wert darauf, mehrtägige Vor- und Nachbereitungsseminare für die Teilnehmer anzubieten. Darüber hinaus werden auch die leiblichen Eltern gezielt auf das Austauschjahr ihres Kindes vorbereitet. Mehr Informationen über die AJA-Qualitätskriterien finden Sie hier.

Umfragen und Ergebnisse

Qualität geht vor!

 

Regelmäßig erfragt YFU Deutschland die Zufriedenheit seiner Teilnehmenden: Hierzu zählen die Schülerinnen und Schüler, die mit YFU ein Schuljahr oder Schulhalbjahr im Ausland verbringen, ihre Eltern und die Gastfamilien für Jugendliche aus dem Ausland.

 

Wir freuen uns sehr über die erneut positiven Ergebnisse der Befragungen nach Abschluss des Austauschhalbjahres bzw. Austauschjahres für das Programmjahr 2017/18:

 

 

Bewertung durch unsere Austauschschülerinnen und -schüler des Programmjahres 2017/18:

 

 

Bewertung durch die Eltern der Austauschschüler des Programmjahres 2017/18:

 

 

 

Bewertung durch unsere Gastfamilien im Programmjahr 2017/18:

 

Präventionsarbeit als Qualitätsmerkmal

Mit uns nicht! - Prävention sexueller Gewalt bei YFU

 

Seit Jahren engagiert sich YFU für die Prävention sexueller Gewalt. Als Jugendorganisation setzt sich YFU offen mit diesem vermeintlichen Tabuthema auseinander und ist aktiv, um Austauschschülerinnen und -schüler vor Gewalt und Missbrauch zu schützen. Wie dringend nötig eine offene Auseinandersetzung und Präventionsarbeit ist, haben zahlreiche Missbrauchsfälle in Jugendeinrichtungen, Schulen und kirchlichen Organisationen gezeigt. Um die YFU-Teilnehmer vor Übergriffen zu schützen, werden sie auf YFU-Seminaren für ihr persönliches Grenzempfinden sensibilisiert und ermutigt, sich gegen Grenzüberschreitungen zu wehren.

 

 

Prävention physischer, sexueller und emotionaler Übergriffe


Zu unserem umfassenden Präventionskonzept gehören neben Elementen, die schon seit Jahren in der Vereinsarbeit angewandt werden, auch ergänzende Maßnahmen: die Sensibilisierung von Austauschschülerinnen und -schülern, Gastfamilien sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Workshops und Seminare, die Schulung von YFU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, um Anzeichen von Missbrauch frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, der Einsatz von Vertrauenspersonen, die bei konkreten Anlässen und für kompetente Hilfe als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die konsequente und verantwortungsvolle Reaktion auf Übergriffe.

 

 

Selbstverpflichtungserklärung


Zudem wurde der Text einer Erklärung beschlossen, mit der sich alle YFU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie Gastfamlien zur Prävention physischer, sexueller und emotionaler Übergriffe verpflichten sollen. Die Selbstverpflichtungserklärung hält gemeinsame Werte und Handlungsprinzipien bei YFU für einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang miteinander fest.

 

 

Die Vertrauenspersonen - Ansprechpartner & Hilfe


Die geschulten haupt- und ehrenamtlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen für Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende, Gastfamilien und leibliche Eltern zur Verfügung. Sie beantworten auch gerne Fragen rund um unser Präventionskonzept.

 

Ehrenamtliche Vertrauensperson:

Léa Laurenz war 2002/03 Austauschschülerin in Argentinien. Sie ist Ärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und im Bereich Global Mental Health tätig.

Kontakt: lea.laurenz@yfu-deutschland.de

 

Ansprechpartner in der Geschäftsstelle:

Christian Andersch – andersch@yfu.de, Tel. 040 227002-54

Rita Barth – barth@yfu.de, Tel. 040 227002-88

 

Neben den hier genannten Kontaktdaten erhalten alle YFU-Austauschschülerinnen und -schüler nach ihrer Ankunft im Gastland Kontaktdaten der betreuenden Aufnahmeorganisation, darunter auch eine Notrufnummer, über die sie die hauptamtlich Mitarbeitenden im Notfall rund um die Uhr erreichen können. Auch Eltern steht eine solche Notrufnummer im Heimatland zur Verfügung.

 

Externe Beratungsstellen

 Es gibt verschiedene Beratungsstellen, bei denen man sich Hilfe und Beratung holen kann. Diese sind z.B. Wildwasser, Zartbitter, Schattenriss, Violetta und der Kinderschutzbund. YFU Deutschland unterstützt Betroffene bei Bedarf gerne bei der Kontaktaufnahme zu einer Beratungstelle in ihrer Nähe. Auch das Hilfeportal Sexueller Missbrauch bietet Informationen und Unterstützungsangebote (www.hilfeportal-missbrauch.de).

 


YFU unterstützt die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch!“ 


Weil wir schmerzhaft erfahren mussten, dass sexuelle Gewalt auch vor unserem Verein keinen Halt macht, haben wir es uns bei YFU zum Ziel gesetzt, unsere jugendlichen Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmer und haupt- wie ehrenamtlichen Mitarbeitenden bestmöglich vor Übergriffen zu schützen. Seit mehreren Jahren arbeiten wir daher gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden daran, allen Beteiligten in unseren Programmen ein sicheres Umfeld zu bieten. Bei YFU ist „Kein Raum für Missbrauch!"

 

Wir unterstützen daher die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch!", die im Januar 2013 vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, ins Leben gerufen wurde. Ziel der Kampagne ist es, die Gesellschaft für sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren und eine offene Auseinandersetzung mit dem Tabuthema zu fördern. Es ist notwendig, durch gezielte Information und Aufklärung und konkrete Schutzmaßnahmen Kinder und Jugendliche besser vor Übergriffen zu schützen!

 

Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch!" fordert von Institutionen und Verbänden, entsprechende Konzepte zu entwickeln. Dazu gehören Verhaltenskodizes (Selbstverpflichtungen), Schulungen für Mitarbeitende und Schutzbefohlene, Risikoanalysen sowie ein Notfallplan bei Verdachtsfällen. YFU setzt mit seinem Präventionskonzept diese Forderungen bereits um und fordert andere Vereine und Verbände auf, dies ebenfalls zu tun.

 

Das Symbol der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch!" ist ein großes weißes X. Es steht für den Anspruch der Kampagne „ohne falsche Scham und Peinlichkeit über sexuellen Missbrauch zu reden." Das X ist ein klares, weil sichtbares Signal. Es zeigt: Wir dulden keine sexuelle Gewalt und sprechen das Thema offen an! „Wir wollen Räume für Kinder und Jugendliche sicher vor sexuellem Missbrauch machen!" (Zitat von „Kein Raum für Missbrauch!").

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Sprechen Sie uns gerne an! Unsere AnsprechpartnerInnen finden Sie hier.

 

Weitere Informationen sind unter www.kein-raum-fuer-missbrauch.de zu finden. Hier stehen im Downloadbereich diverse Schutzkonzepte z.B. für Eltern und Fachkräfte zur Verfügung. Außerdem kann das weiße X als kleine Anstecknadel bestellt werden. Informationen zum Unabhängigen Beauftragten finden Sie unter www.beauftragter-missbrauch.de.