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FAQ USA-Austausch

Kann mein Traum vom halben oder ganzen Schuljahr in den USA noch möglich werden?

 

Momentan erreichen uns viele Fragen hinsichtlich eines Schüleraustauschs in die USA. Die häufigsten von ihnen beantworten wir hier – stehen aber natürlich für weitere individuelle Anliegen jederzeit zur Verfügung! 

 

Ich interessiere mich für einen Austausch in die USA, bin aber unsicher wegen der aktuellen politischen Situation dort. Wie schätzt YFU die Lage ein?

Angesichts der turbulenten und oft beunruhigenden Nachrichten aus den USA verstehen wir gut, wenn Jugendliche und Eltern verunsichert sind, ob und inwiefern sich die Situation auf ein Austauschjahr dort auswirkt.

 

Wir bei YFU sind überzeugt, dass ein Schüleraustausch in die USA weiterhin eine wertvolle Erfahrung ist, die auch in politisch unruhigen Zeiten in einem geschützten und sicheren Rahmen stattfindet.

 

Unsere aktuellen Teilnehmenden erleben die Menschen vor Ort weiterhin als sehr offen und zugewandt. Sie berichten, dass sich der berühmte „High School Spirit“ und die herzliche Aufnahme in eine US-amerikanische Familie nach wie vor genauso erleben lassen wie typische amerikanische Traditionen und Alltagsgewohnheiten. Die politische Situation spielt in den täglichen Abläufen der Jugendlichen in der Regel eine untergeordnete Rolle, auch wenn sie natürlich – je nach individuellem Umfeld – mit mehr oder weniger intensiven Diskussionen und verschiedenen Sichtweisen hierauf in Kontakt kommen können.

 

Die weiteren Entwicklungen in den USA beobachten wir selbstverständlich genau. Hierbei gilt wie für alle Partnerländer: Sollten wir zu einem gegebenen Zeitpunkt zu dem Schluss kommen, dass die Sicherheit von Austauschschüler*innen vor Ort nicht mehr ausreichend gewährleistet werden kann, werden wir sofort entsprechend handeln. Unsere jahrzehntelange Erfahrung hilft uns dabei, gegebenenfalls auch in Krisenzeiten schnelle und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen und umzusetzen.    

 

Momentan halten wir dies jedoch nicht für notwendig und laden weiterhin alle an den USA Interessierten herzlich dazu ein, den Alltag in diesem vielschichtigen Land zu entdecken – im Kontakt mit Menschen, die abseits von politischen Unwägbarkeiten weiterhin Austausch und neue Perspektiven suchen.  

Kann ich beeinflussen, ob ich in einer Gastfamilie untergebracht werde, die sich eher den Demokraten oder den Republikanern zugehörig fühlt?

Nein, die politische Orientierung der Gastfamilie lässt sich nicht gezielt auswählen. Sie wird auch im Vorfeld nicht abgefragt – genauso wenig wie die politischen Ansichten unserer Austauschschüler*innen. Dies gilt in den USA genauso wie in allen unseren anderen Austauschländern.

 

Insofern kann es – in den USA wie anderswo – möglicherweise dazu kommen, dass man in einer Gastfamilie lebt, deren politische Einstellung man nicht teilt. Dies steht unserer Erfahrung nach aber einer gelungenen Austauscherfahrung nicht entgegen – im Gegenteil: Wenn alle Beteiligten offen und tolerant miteinander umgehen, lässt sich im besten Fall sogar lernen, aus welchen Umständen heraus andere Meinungen entstanden sind – auch wenn man diese natürlich keinesfalls übernehmen muss. Die Voraussetzungen dazu sind in jedem Fall gegeben: Wie auch in allen anderen unserer Gastländer nehmen die Gastfamilien in den USA Austauschschüler*innen aus kulturellem Interesse auf und sind daher offen gegenüber Neuem.

Was passiert, wenn sich die Sicherheitslage während des Austauschs doch verändern sollte?

Wir sind – in den USA sowie all unseren Partnerländern – in engem Austausch mit unseren Partnerorganisationen vor Ort und offiziellen Stellen wie den Botschaften und dem Auswärtigen Amt. Sollten diese für irgendein Land (oder eine bestimmte Region des Landes) zu dem Schluss kommen, dass die Sicherheit unserer Austauschschüler*innen nicht mehr ausreichend zu gewährleisten ist, wird YFU selbstverständlich entsprechend handeln. Ein vorzeitiges Programmende ist dann ebenso denkbar wie eine Unterbringung in einer anderen Region – natürlich immer in enger Absprache mit den Teilnehmenden und ihren Eltern.

 

Über die Jahrzehnte hat YFU mit solchen Situationen verschiedenste Erfahrungen gesammelt – ob im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, politischen Umbrüchen oder zuletzt natürlich der Corona-Pandemie. Dabei ist es uns stets gelungen, durch besonnenes aber entschiedenes Handeln die Sicherheit all unserer Teilnehmenden zu gewährleisten.

Haben die USA-Teilnehmenden aktuell Probleme bei der Einreise?

Nein, unsere Teilnehmenden im Austauschjahr 2025/26 hatten keine Schwierigkeiten bei der Einreise. Inhaber*innen eines Schüleraustausch-Visums können in aller Regel unkompliziert die Grenzkontrolle passieren.