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Austauschschülerin mit Freundinnen in traditionellen Kleidern in Chile

Aufgeschlossen und herzlich

Erfahrungsbericht von Lisa, Austauschjahr in Chile

Vor neun Monaten bestieg ich, wie 50 weitere YFU-Schüler, ein Flugzeug, welches uns in 24 Stunden in eine neue Welt, einen neuen Lebensabschnitt fliegen würde. Seitdem ist viel Zeit vergangen – eine wunderbare Zeit. Ich wurde in einer fürsorglichen Familie aufgenommen, bekam neue Eltern und Geschwister und ein zweites zu Hause im Herzen Chiles, in einer kleinen Ortschaft neben der Hauptstadt der VI. Region.

 

Unglaublich leichtes Eingewöhnen

Die Aufgeschlossenheit und Herzlichkeit der Chilenen hat mir das Eingewöhnen unglaublich leicht gemacht. In der Schule versuchte man, mich vom ersten Tag an zu integrieren, und inzwischen habe ich mich so an mein Umfeld, den Alltag und die Leute gewöhnt, dass ich mich selbst als Teil von ihnen fühle.

Es bereitete mir unglaubliche Freude, dieses Land zu entdecken. Die Schönheit seiner Bräuche und Sitten, die Menschen und das von Nord nach Süd sich verändernde Zusammenspiel aus Landschaft, Städten, Kordilleren und Meer werden mir für immer im Gedächtnis bleiben.

 

Jeden Augenblick genießen

Die Tage, die mir bis zur Abreise bleiben, sind wenige. Solange genieße ich jeden Augenblick, der mir durch die Entscheidung, in den Austausch zu gehen, ermöglicht wird.

Es wird gesagt, dass man sich sehr verändert während solch einem Jahr und das stimmt schon, denn beispielsweise blicke ich nun mit ganz anderen Augen auf meine Herkunft, auf das deutsche Leben und auf mich selbst.

Wir haben viele Dinge in unserem Alltag, die wir kaum schätzen, da sie uns so selbstverständlich erscheinen. Und eine sehr chilenische Eigenschaft habe ich mir hier angeeignet – ich bin stolz auf mein Land.

"¡Viva el intercambio!" – Es lebe der Austausch!

Lisa mit ihrer chilenischen Schulklasse

In der Metro

Beim Rodeo

Lisa und ihre Gastfamilie