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USA for you in Ann Arbor

Community Service macht Spaß

Erfahrungsbericht "USA for you" von Isabell

Ich war das erste Mal in Amerika und kann sagen, dass ich dieses Land einfach liebe. Ich bin auch das erste Mal geflogen und war vor der Abreise natürlich sehr aufgeregt. Doch die Aufregung verging schnell, als ich über den Wolken war. Der 10 Stunden Flug war sehr anstrengend, jedoch war die Aussicht vom Flieger atemberaubend, denn wir sind über einen Teil von Grönland geflogen. Und ich bin ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass man Grönland so gut sehen kann.

 

In Amerika angekommen ging alles auch ziemlich schnell, am Flughafen wurde ich von meiner Gastfamilie erwartet und herzlich begrüßt. Ich war zusammen mit einem Mädchen aus meiner YFU-Gruppe in einer Gastfamilie, die mittlerweile schon meine zweite Familie geworden ist. Meine Gasteltern Stephanie und Darrell hatten keine Kinder aber dafür einen kleinen süßen Pudel namens Finn. Ich muss sagen, dass der erste Abend in Amerika sehr ungewohnt war und durch den Flug und die Zeitverschiebung war ich auch sehr müde.

 

Am Anfang meines Aufenthaltes hatte ich Angst Englisch zu sprechen, da ich dachte, dass mein Englisch nicht ausreichend wäre. Doch die Selbstzweifel lösten sich schnell auf. Und ich gewöhnte mich gut daran, Englisch zu sprechen. Das erste Wochenende mit meiner Gastfamilie war sehr schön, ich lebte mich langsam ein und verstand mich mit ihnen auch sehr gut.
Meine Gastfamilie nahm noch 2 Mädchen aus meiner YFU-Gruppe auf, weil deren Gastmutter krank wurde. Davor hatte meine Gastmutter uns, also mich und das andere Mädchen gefragt, ob wir uns damit auch wohlfühlen. Und da wir damit kein Problem hatten, waren wir zu viert in einer Familie. Ich fand das echt cool, da wir uns alle sehr gut verstanden hatten. Wir wurden eine richtige Familie, umso schwerer war dann auch der Abschied.


Was mich sehr überrascht hat, war die Offenheit und Freundlichkeit meiner Familie. Allgemein waren die Amerikaner, denen ich begegnet bin, sehr freundlich. Und ich habe in einer so kurzen Zeit echt viele Menschen kennengelernt. Nicht nur die Menschen waren toll sondern auch die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten. Wir haben zusammen als Gruppe viel gesehen wie z.B. das Capitol of Denver, das Art Museum, die Union Station (Zentrum Denver, Innenstadt), eine Highschool und das Red Rocks Amphitheatre in den Bergen. Mit meiner Gastfamilie hatte ich auch Freizeit und in der Zeit waren wir shoppen, in den Bergen und sind mit meiner Gastmutter quer durch Denver gefahren.


In Amerika hatte ich nicht nur Sightseeing sondern auch Projekte und Englischunterricht. Die Community Service Projekte waren alle sehr toll und interessant. Meine Gruppe und ich haben in den Bergen, bei einer freiwilligen Feuerwehrstation Trucks gewaschen. Danach haben wir ein Haus gestrichen, haben im Garten vom APDC-Asian Pacific Development Center gearbeitet und wir haben in einer Kirche beim Vorbereiten des Osterfestes geholfen.
Am besten hat mir jedoch die Foodbank oft the Rockies gefallen, das war sowas wie eine Tafel. Man sollte Lebensmittel, Kleidung und Gegenstände etc. in Kartons füllen, die ein bestimmtes Gewicht erreichen mussten. Die Kartons hatten jeweils eine bestimmte Anzahl an Punkten. Und unser Tagesziel waren 5.000 Punkte. Am Ende haben wir 14.000 Punkte erreicht. Das waren ungefähr 11.000 Mahlzeiten, was mich echt glücklich gemacht hat. Die Projekte haben mir bewiesen, wie einfach und schön freiwillige Arbeit sein kann.


Die Zeit in Amerika war echt schön, ich habe viele Erfahrungen gesammelt und viel erlebt. Doch leider halten 2 Wochen nicht für immer.
Ich werde auf jeden Fall das Leben in Amerika und meine Gastfamilie vermissen. Aber ich werde mit ihr in Kontakt bleiben.

Besuch an der Pioneer High School in Ann Arbor

Besuch an der Pioneer High School in Ann Arbor

Die USA for you-Gruppe in Ann Arbor

Die USA for you-Gruppe in Ann Arbor

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