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Wie sehen die Austauschschüler ihr Austauschjahr rückblickend?

Ganze 97 Prozent der Befragten würden ein im Ausland verbrachtes Schuljahr später auch ihren eigenen Kindern empfehlen. Lediglich 4 der 1131 Befragten lehnten dies ab.

Ebenfalls 97 Prozent der ehemaligen Austauschschüler lehnen die Aussage „Ich habe es im Nachhinein bereut ein Austauschjahr gemacht zu haben“ ab. 92 Prozent entschieden sich dabei für den Minimalwert und damit für „trifft gar nicht zu“. Lediglich 1 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu.

Austauschsemester werden nicht als gleichwertig mit einem Austauschjahr während der Schulzeit gesehen. Lediglich 3 Prozent stimmten zu, dass sie ein Auslandssemester für besser als ein Austauschjahr halten würden.

Wie ist das Verhältnis der Austauschschüler zu ihrem ehemaligen Gastland heute?

80 Prozent der befragten Austauschschüler fühlen sich ihrem Gastland immer noch sehr verbunden. Der Anteil derjenigen, die sich vorstellen können, noch einmal für längere Zeit in ihrem ehemaligen Gastland zu leben, liegt mit 86 Prozent noch höher. Jeder fünfte Befragte würde sogar lieber im ehemaligen Gastland leben als in Deutschland. Allerdings geben auch 43 Prozent an, lieber neue Länder kennen zu lernen, als in das ehemalige Gastland zurückzukehren.

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„Sprachenkenntnisse und interkulturelles Gespür gehören heute in vielen Bereichen zu den unerlässlichen Basiskompetenzen. Das Leben in Familien und der Schulbesuch im Gastland bieten die einzigartige Möglichkeit, persönliche Beziehungen zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und Alltagskompetenzen in einer anderen Kultur zu erwerben.“

Dr. Annette Schavan
Bundesministerin für Bildung und Forschung