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Aus aller Welt nach Deutschland

Austauschschülerin auf dem WeihnachtsmarktUnsere Austauschschülerinnen und Austauschschüler kommen derzeit aus rund 50 Partnerländern für ein Jahr nach Deutschland. Hier geben wir nähere Informationen über die Jugendlichen:

Herkunftsländer

Alter

Sprachkenntnisse

Auswahl & Stipendien

Vorbereitung

Herkunftsländer

Europa: rund 170 Schüler aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Lettland, Litauen, Moldawien, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Nordamerika: etwa 80 Austauschschüler aus den USA.

Lateinamerika: etwa 160 Jugendliche aus Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Peru, Uruguay und Venezuela.

Asien, Afrika und Ozeanien: insgesamt mehr als 110 Jugendliche aus Georgien, China, Indien, Japan, der Mongolei, Thailand, Ghana, Südafrika und Australien.

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Alter

Unsere Austauschschüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. In dieser Altersgruppe sind Jugendliche in der Regel flexibel genug, um sich ganz in den fremden Alltag und das Leben einer neuen Familie einzufinden.

Unsere Teilnehmer sind aber auch alt und selbständig genug, um die Eindrücke dieses Jahres bewusst zu verarbeiten und sich durch das Austauscherlebnis weiterzuentwickeln.

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Zu zweit für die Schule lernenSprachkenntnisse

Die deutschen Sprachkenntnisse sind bei den Jugendlichen sehr unterschiedlich. Manche der Schüler sprechen bei ihrer Ankunft in Deutschland kein Wort Deutsch, viele besitzen zumindest Grundkenntnisse und einige können die Sprache sogar fast fließend sprechen. Vor allem Schüler aus dem osteuropäischen Raum haben oft schon mehrere Jahre in der Schule Deutsch gelernt.

Jugendliche mit keinen oder sehr geringen Deutschkenntnissen besuchen zu Beginn ihres Austauschjahres einen vierwöchigen Orientierungs- und Sprachkurs (OSK), den YFU organisiert. Dort lernen sie die Grundlagen der deutschen Sprache. Im täglichen Schul- und Familienalltag erweitern die Austauschschüler ihre Sprachkenntnisse – und am Ende des Jahres sprechen fast alle fließend Deutsch.

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Auswahl und Stipendien

Alle YFU-Austauschschüler durchlaufen ein Auswahlverfahren in ihrem Heimatland, bevor sie in unser Programm aufgenommen werden.

Etwa ein Viertel unserer Programmteilnehmer kommt mit einem Stipendium nach Deutschland. Davon sind 50 Jugendliche Stipendiaten im Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP), das vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress finanziert wird.

Weitere rund 60 Schüler, vor allem aus Osteuropa und Südafrika, erhalten Stipendien aus Fördermitteln von YFU und der YFU-Stiftung, von anderen Stiftungen sowie von Unternehmen und privaten Spendern.

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Vorbereitung

Während der Vorbereitung im Heimatland werden den Jugendlichen die Ziele von YFU vermittelt. Es geht darum, sich als Austauschschüler an die Bedingungen in Deutschland und an den Lebensstil der Gastfamilie anzupassen, um so eine andere Kultur intensiv kennen zu lernen.

Zwei Austauschschüler beim SeminarDie Jugendlichen werden darauf vorbereitet, sich bei der Organisation des alltäglichen Lebens nach ihrer Gastfamilie zu richten. Dazu gehören Essgewohnheiten, Regeln und Erziehungsstil genauso wie die Übernahme von Haushaltspflichten und die Freizeitgestaltung.

Neben der Vorbereitung im Heimatland bekommen unsere Programmteilnehmer eine zusätzliche kulturelle Orientierung direkt nach ihrer Ankunft in Deutschland. Mehr Informationen dazu gibt es in der Rubrik Seminare & Treffen.

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„Das eine Austauschjahr hat uns ein zweites Kind und neue Freunde in Rumänien beschert.“

Regina Munke
Gastmutter